Die Pervertierung der Marktwirtschaft

Der Weg in die Staatswirtschaft und zurück zur Sozialen Marktwirtschaft

Cover

Die Marktwirtschaft ist ein integraler Bestandteil der Kultur des Westens. Zugleich hat die Marktwirtschaft heute viele Gegner und nur wenige Unterstützer. Ihr per se sozialer Charakter wird vor allem von fehlgeleiteten Politikern und interventionistischen Intellektuellen missachtet.

Angesichts des Versagens herkömmlicher Wohlfahrtspolitik mit wachsenden Massen enttäuschter und geprellter Bürger ist es Zeit, dem vorherrschenden wirtschaftspolitischen Schwindel entgegenzutreten. Nicht die Marktwirtschaft ruft Krisen hervor. Dafür sind vielmehr diejenigen verantwortlich, die ständig Ergebnisse gegen die Menschen auf Märkten zu erzielen versuchen. Die Soziale Marktwirtschaft ist heute nicht mehr sozial. Ursache ist nicht ein Mangel an Sozialstaat, sondern ein Mangel an Marktwirtschaft. Die Finanzkrise ist nicht Folge ungehemmter Marktwirtschaft, sondern zuallererst Ausdruck staatswirtschaftlicher Verfehlungen.

Der unversöhnliche Antagonismus zwischen auf Macht gerichteter Politik und auf die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse gerichteter Marktwirtschaft ist der Konflikt dieses Jahrhunderts, dem wir uns endlich stellen müssen. Die Rückkehr zu einer sozialen Marktwirtschaft setzte eine Erneuerung der Marktwirtschaft voraus.

Wir sollten aus Eigeninteresse und der Wahrheit zuliebe die schlechte Reputation der Marktwirtschaft, die im englischsprachigen Raum bekanntlich als Kapitalismus bezeichnet wird, nicht als gegeben hinnehmen. Marktwirtschaft und Soziale Marktwirtschaft sind keine sich selbst erhaltenden Ordnungen. Ordnungsvergessenheit und Ordnungsverlust gehen Hand in Hand. Wer sich nicht gegen den Ordnungsverfall auflehnt, wird (bald) feststellen, dass er unter Bedingungen lebt, die er sich weder gewünscht hat, noch ertragen möchte.

Stimmen zum Buch:

Wegen seiner klaren Diagnose kann man ihm eine möglichst weite Verbreitung wünschen.“
Prof. Dr. Erich Weede, FAZ

Ich habe mit viel Interesse und Nachdenklichkeit das klar gegliederte und eindringlich geschriebene Buch „Die Pervertierung der Marktwirtschaft“ gelesen, das in seiner historischen Orientierung gerade auch für die jüngere Generation wichtig ist, die viel zu wenig ordnungspolitisch denkt.“
Prof. Dr. Franz-Ulrich Willeke

Wer erfahren will, warum wir eine Entwicklung zur Staatswirtschaft haben, verbunden mit einer Enteignung der Bürger, einer steigenden Staatsquote, es sich bei der Finanzkrise nicht um die Folge einer ungehemmten Marktwirtschaft handelt, sondern um staatswirtschaftliche Verfehlungen und Interventionen, wird in dem Buch von Prollius nicht nur die Hintergründe mit den Fakten erfahren, sondern, was besonders wesentlich ist, er wird auch über die notwendigen Alternativen zur Rückkehr zu einer sozialen Marktwirtschaft informiert.“
Uwe Timm

…gerade die Analyse der sozialen Marktwirtschaft aus einer akribischen Rezeption ihrer originären Denker heraus überzeugt. Und das Buch bildet aufgrund seiner mutigen Einseitigkeit ein geeignetes Raster zur Analyse wirtschaftspolitischer Maßnahmen der Gegenwart – als Kontrapunkt zu konventionellen Positionen.“
Erich Rohde, e-politik

Buch bestellen

Das Buch ist 2009 erschienen bei Olzog Verlag, München. Sie können es online bestellen, u.a. bei: